Gestern
Wenn man unter Ubuntu etwas ausdruckt, dann merkt sich der Druckdialog diese Einstellungen und beim nächsten Auftrag werden diese Einstellungen wieder ausgewählt. Das mag auf den ersten Blick ganz praktisch klingen, in Wirklichkeit ist es aber nur nervig. Wenn ich einen Auftrag mit Duplex drucke, dann merkt sich der Druckdialog das. Beim nächsten Druckauftrag möchte ich womöglich kein Duplex, sondern nur die Vorderseite bedrucken. Das hat mich schon tierisch genervt, weil ich schon mehrmals für solche Aufträge Tinte und Papier verschwendet habe.
Dieses Merken der Einstellungen kann man dem Druckdialog abgewöhnen, indem man ihm die nötigen Rechte an der Datei, in der die Einstellungen gespeichert werden, entzieht. Bevor man das tut, sollte man noch einen Auftrag mit den künftigen Standardeinstellungen rausschicken. Dann öffnet man ein Terminal und tut folgendes:
chmod -w ~/.cups/lpoptions
Damit werden Schreibzugriffe auf diese Datei zukünftig verhindert, was bei mir dazu führte, dass die Druckeinstellungen nicht mehr gespeichert wurden.
Update: Habe das Problem gerade auf Ubuntu Brainstorm gefunden. Das sollte doch zum Standardverhalten werden, oder? Votet mit!

28. April 2009
Wer in Thunderbird gerne automatisch einen richtigen Zeilenumbruch nach einer gewissen Anzahl von Zeichen hätte, der setze folgende Optionen:
mailnews.display.disable_format_flowed_support = true
mailnews.send_plaintext_flowed = false
gefunden.
15. August 2008
Oftmals lässt man seinen SSH-Dämon nicht auf dem Standard-Port laufen, sondern wählt einen anderen Port, um vor Angriffen, die einfach Benutzernamen- und Passwortkombinationen durchprobieren, geschützt zu sein.
Jedes mal ssh -p12345 example.org tippen zu müssen, ist aber sehr mühsam. Darum gibt es die Datei ~/.ssh/config. Dort lassen sich für alle SSH-Verbindungen oder nur für einzelne Hosts Voreinstellungen konfigurieren.
Idlet man zum Beispiel viel auf SSH-Verbindungen und ärgert sich über Hosts, die schon nach 10 Minuten die Verbindung trennen, fügt man in die Konfiguration Folgendes ein:
Host = *
ServerAliveInterval=30
Das “Host = *” am Anfang sagt dem SSH-Client erst einmal: Die folgenden Einstellungen gelten für alle Hosts. Zeile 2 legt dann fest, dass nach 30 Sekunden Inaktivität KeepAlive-Pakete zum Server gesendet werden sollen.
Hat man nun auf dem Host “10.12.34.56″ auf dem Port “12345″ den SSHd laufen und möchte sich schnell durch tippen von “ssh server” eine Verbindung mit dem Nutzer “myself” herstellen, schreibt man in die Konfig:
Host = server
HostName = 10.12.34.56
User = myself
Port = 12345
Die Syntax sollte selbsterklärend sein. Als Lektüre kann ich man ssh_config empfehlen.
30. June 2008
Einfach mal
http://spa.snap.com/snap_preview_*
in die Adblock-Filterliste einfügen. Schon sind die nervigen Vorschaufensterchen weg. Eine Wohltat.
25. June 2008
Wer gerne auf Seiten mit selbst signierten SSL-Zertifikaten unterwegs ist, wird schnell von der derzeitigen SSL-Warnung des Firefox 3 genervt sein. Ca. 4 Klicks braucht man, um einem Zertifkat zu vertrauen – zum Glück nur in den Standardeinstellungen. Im Folgenden eine Anleitung, wie man die lästigen Meldungen los werden kann.
- “about:config” in die Adressleiste eingeben, Enter drücken. Die Bestätigungsmeldung wegklicken.
- Oben nach “browser.xul.error_pages.expert_bad_cert” (Doku) suchen, auf “true” setzen (z.B. durch Doppelklick).
- Nach “browser.ssl_override_behavior” (Doku) suchen, auf “2″ setzen.
Nun kann man die Zertifikatsmeldung in “nur” noch 2 Klicks bestätigen.

Update: Danke an Tblue für die vielen Hinweise… ist behoben!