13. March 2009
Gerade eben habe ich sämtliche Webpräsenzen von meinem alten Server auf einen “Übergansserver” übertragen (leider konnte ich nicht direkt nach Ablauf des alten Servers auf den neuen umziehen – der neue Hoster stellt mir zum Übergang dann diesen Server zur Verfügung).
Sollte irgendwas nicht stimmen, einfach in den Kommentaren bBescheid sagen.
8. November 2008
Der Webserver stirbt. Ungeschickt, wenn das ausgerechnet nachts während der wohlverdienten Bettruhe des Admins geschieht oder – noch schlimmer – wenn man im Urlaub ist. Manch einer bastelt sich für solche Zwecke ein Checkskript, das automatisch alle paar Minuten nachguckt, ob denn noch alles okay ist. Doch es geht auch einfacher: monit zeigt in einem hübschen Webinterface dem Admin den Status der auf dem Server laufenden Dienste. Sollte es mal zum Ernstfall kommen und der Webserver verabschiedet sich, bemerkt dies monit und startet ihn neu. Selbstverständlich schickt es dem Admin eine kurze Mail, damit er bescheid weiß.
Zugegebenermaßen hatte ich auch erstmal ein volles Postfach, bis das Ding endlich das tat, was ich wollte. Jetzt schnurrt es aber brav wie ein Kätzchen und ich könnte fast nicht mehr drauf verzichten. Wahrscheinlich wird es mein Checkskript-Gefrickel auf vielen Rechnern ersetzen.
Tutorials finden sich massenhaft im WWW. Eine sehr gute Doku gibt es in der Manpage.
15. August 2008
Oftmals lässt man seinen SSH-Dämon nicht auf dem Standard-Port laufen, sondern wählt einen anderen Port, um vor Angriffen, die einfach Benutzernamen- und Passwortkombinationen durchprobieren, geschützt zu sein.
Jedes mal ssh -p12345 example.org tippen zu müssen, ist aber sehr mühsam. Darum gibt es die Datei ~/.ssh/config. Dort lassen sich für alle SSH-Verbindungen oder nur für einzelne Hosts Voreinstellungen konfigurieren.
Idlet man zum Beispiel viel auf SSH-Verbindungen und ärgert sich über Hosts, die schon nach 10 Minuten die Verbindung trennen, fügt man in die Konfiguration Folgendes ein:
Host = *
ServerAliveInterval=30
Das “Host = *” am Anfang sagt dem SSH-Client erst einmal: Die folgenden Einstellungen gelten für alle Hosts. Zeile 2 legt dann fest, dass nach 30 Sekunden Inaktivität KeepAlive-Pakete zum Server gesendet werden sollen.
Hat man nun auf dem Host “10.12.34.56″ auf dem Port “12345″ den SSHd laufen und möchte sich schnell durch tippen von “ssh server” eine Verbindung mit dem Nutzer “myself” herstellen, schreibt man in die Konfig:
Host = server
HostName = 10.12.34.56
User = myself
Port = 12345
Die Syntax sollte selbsterklärend sein. Als Lektüre kann ich man ssh_config empfehlen.