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0,91 Euro die Minute

Fällt ein Telefon- und DSL-Anschluss aus, bleibt nichts anderes, als die Hotline per Mobiltelefon anzurufen. Dieses Problem haben Verwandte im Augenblick. Hier mal die Rechnung zum auf-der-Zunge-zergehen-lassen.

23 Minuten mal 0,91 Euro pro Minute = 20,93 Euro. Der zweite Anruf bei der Hotline. Dafür, dass eine Fritzbox ausgewechselt wird.

Kein weiterer Kommentar.

Linksys WRT64GL: Erstes Fazit

Vor ca. einer Woche habe ich es gewagt, unseren alten Arcor-Router zumindest teilweise zu ersetzen. Anfangs wünschte ich mir ein Linksys-Gerät mit integriertem DSL-Modem, auf dem OpenWrt läuft. Der OpenWrt-Support für diese Geräte ist alles andere als gut, nämlich - gelinde gesagt - nicht vorhanden. Also ein Gerät ohne DSL-Modem, benutzen wir eben das alte weiter.

Die Entscheidung fiel dann auf einen Linksys WRT4GL, der beim Elektronikmart um die Ecke den Besitzer für ca. 60€ wechselte. Überglücklich verließ ich den Markt und verkabelte das Teil erst einmal provisorisch mit meinem Rechner. Das Gerät mach einen soliden Eindruck und sieht schonmal besser aus, als das Alte. Ins Auge sticht das beleuchtete Cisco/Linksys-Logo vorne, das gleichzeitig als Schalter für das “Secure Easy Setup” dient. Gleich mache ich mich ans Flashen der OpenWrt-Firmware, allzu viel kann ich also nicht zur Standard-Oberfläche sagen (ich habe nur den Firmware-Upload-Dialog kurz gesehen).

Die Installation der Firmware ist bald erledigt, nun möchten noch einige Parameter konfiguriert werden (z.B. der DHCP-Server). Das ist nicht so komfortabel wie mit der normalen Weboberfläche machbar, dafür gibt es aber X-Wrt (was ich aber nicht brauchte, mit dnsmasq bin ich bereits bekannt).

Der Router versorgt ca. 5 Rechner mit einem Internetzugang, IP-Adressen und DNS-Namen. Er läuft sehr stabil, leider ist die Uptime aufgrund eines Stromausfalls etwas getrübt worden (nein, ich kaufe keine USV). ;-)

Unterm Strich bin ich also sehr zufrieden.

Arcor antwortet

Endlich. Nach meiner Support-Anfrage trudelt heute endlich Post von Arcor ein. DSL 6000 sei nicht nutzbar, wir sollen doch bitte den Auftrag zur Umstellung auf DSL 1000 geben. Man kann sich vorstellen, dass DSL 1000 in einem 4-Personen-Haushalt etwas schwierig wird (”Ich will jetzt was runterladen!”). Außerdem freue ich mich schon aufs Hochladen von Dateien per FTP.
Mal schauen, ob wir auf DSL 1000 umstellen oder eine andere Lösung finden.

Freude…

…über meinen absolut total stabilen Internetanschluss. Das Telefon-Problem besteht wieder. Ausgerechnet, wenn ich wieder was zu tun habe. Naja, werde jetzt wohl mal eine Mail an Arcor schreiben und nachfragen, was da los ist.

Hoffentlich können wir bald zu KabelBW wechseln, das Angebot mit 25 Mbit/s klingt nämlich echt gut. Allerdings brauchen wir weiterhin einen ISDN-Anschluss, was damit wohl kaum machbar ist… :-/

Mein Internetanschluss und warum er eigentlich Ausfallanschluss heißen sollte

Seit einigen Tagen habe ich hier das Problem, dass ständig meine Internetverbindung zusammenklappt. Aus heiterem Himmel. Nun, das mit dem heiteren Himmel stimmt nicht so ganz, es passiert immer bei einem ein- oder ausgehenden Telefonat. Jedes mal wenn das Telefon klingelt, kann ich also ins Konfigurationsinterface vom Router gehen und den Verbindungsstatus so lange anglotzen, bis dort wieder “Up” steht. Beim täglichen Telefonterror Bei der täglichen Flut von Anrufen legt man so zu zufälligen Zeitpunkten erholsame Arbeitspausen ein.

Nun, so kann das natürlich nicht weitergehen: Servicenummer rausgesucht, angerufen, besetzt. Jetzt kann man, während man die üblichen hunderttausendmal Wahlwiederholung drückt (bis die Farbe von dem Knopf abblättert), nichts tun. Kein YouTube-Video gucken. Kein Onlinespiel. Keine News lesen. Bei jedem Betätigen der Wahlwiederholung-Taste bricht die Verbindung zusammen. Nettes Feature, übrigens.

Ich hab so einen Hals - und nicht wegen meiner Erkältung!

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