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Online-Durchsuchung - Argh!

./bundestrojaner - bald Realität?Welch eine Kreativität manche Politiker entwickeln, wenn es um Überwachung der Bürger geht, ist fantastisch. So gibt es doch tatsächlich die Vorstellung, Terroristen könnten sich nicht vor der Online-Durchsuchung schützen. Dabei ist es doch so einfach: Man nehme seinen Computer vom Internet und trage ihn immer mit sich herum. Dann verschlüsselt man noch das komplette Dateisystem und schon ist man ziemlich gut vor dem Bundestrojaner geschützt.

Spiegel Online analysiert gemeinsam mit Leuten, die sich wirklich auskennen, was möglich ist und was unrealistisch ist.

Stasi 2.0?

Stasi 2.0

Stasi 2.0 - kommen wir so weit dank Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung et cetera?

Online-Durchsuchungen: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Die Bundesregierung will für Online-Durchsuchungen eine Gesetzesgrundlage schaffen. Schön, zuerst wird es der Polizei verboten, solche Mittel einzusetzen und dann will es die Bundesregierung erlauben.

Aber: Ist diese Online-Durchsuchung überhaupt umsetzbar? Man will in jedes beliegige Computersystem eindringen: Egal ob Router, Windows-PC, Linux-PC, Linux-Server oder irgendein PC mit exotischem Betriebssystem. Alles. Da gibt es ein Problem: Um jedes dieser Betriebssysteme und Architekturen “bedienen” zu können, muss man für jedes dieser Systeme eine eigene Version basteln - wohlgemerkt muss man dann auch für jedes dieser Systeme eine Eindringmöglichkeit finden, denn “Absprachen mit Herstellern von Software werden dabei nicht angestrebt” und “Schaffung von Sicherheitslücken wird nicht angestrebt”.

Ich bin schonmal gespannt, wie die das umsetzen wollen.

Wer sich noch nicht richtig vorstellen kann, was mit seiner Privatsphäre passiert, der möge sich PANOPTICOM ansehen.

via Golem.

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