LAN-Party: Ich habs getan
Ich, als bekennender Nicht-Computerspieler habe zugesagt, an einer LAN-Party teilzunehmen. Gegen LAN wäre ja so spontan nichts einzuwenden, gegen das Spielen schon. Ich sehe mich schon, wie ich hilflos meinen Gegnern als leichte Beute gegenüberstehe und Schwierigkeiten damit haben werde, mich mit den Tasten WASD vorwärts zu bewegen.
Die Spiele waren selbstverständlich nicht dazu zu bewegen, mit meinem Rechner und Wine zusammenzuarbeiten. Ich muss also auf ein ausgeliehenes Windows-Notebook zurückgreifen.
Interessant wird es bei der Netzwerk-Konfiguration werden. Bis jetzt bin ich zum Schluss gekommen, dass man wohl am ehesten DHCP nimmt (hat den Vorteil, dass man nicht 10 Rechner einzeln statisch konfigurieren muss) und einen zentralen Rechner mit wichtigen Dateien bestückt, statisch konfiguriert, ihm einen leicht merkbaren DNS-Namen gibt und per Samba erreichbar macht.
Ebenfalls interessant wird der Stromverbrauch. Geht man von einer Leistungsaufnahme von 300 Watt pro Rechner aus (was recht großzügig ist), kommt man auf eine Gesamtleistung von 3 Kilowatt. Das entspricht bei 230 Volt einem Strom von 13 Ampere. Kommen dann noch evtl. CRT-Monitore, Quadcore-Prozessoren und sonstiges Spielzeug dazu, befürchte ich, dass man leicht 16 Ampere (typischer Maximalstrom bei Sicherungen) überschreitet - bei 3,5 Kilowatt hat man schließlich schon einen Strom von 15,2 A. Ich bin gespannt. Zur Sicherheit nehme ich mal ein langes Kabel sowie hochwertige Mehrfachsteckdosen (falls ich welche finde) mit.
Wünscht mir viel Spaß.




