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64-Bit-Flash für Linux

wow..ich bin sprachlos..das ich das noch erleben darf *schnief*

So oder so ähnlich war der allgemeine Tenor beim Golem-Artikel zur Veröffentlichung vom 64-Bit-Flash für Linux. Bisher mussten Linux-Anwender, die die Fähigkeiten ihres 64-Bit-Prozessors nutzen, den Flash-Player mit Umwegen wie dem nspluginwrapper einsetzen. Da Adobes Flash-Player nicht unter einer freien Lizenz steht, mussten sich die Linux-Anwender gedulden, bis der Hersteller entsprechende Binaries für 64-Bit-Prozessoren zur Verfügung stellt.

Ich selbst habe ihn noch nicht ausprobiert, freue mich aber, dass Adobe sich endlich dazu entschlossen hat.

Kopino: Das etwas andere Auktionshaus

Gestern ging “Kopino” an den Start. Kopino ist eine Art Auktionshaus, ähnlich wie wir es von eBay usw. kennen, aber trotzdem wieder von Grund auf verschieden. Zunächst einmal kann bei Kopino nicht jeder Auktionen anlegen, sondern die Auktionen werden vom Betreiber selbst hinzugefügt. Auch das Bieten funktioniert etwas anders: Die Höhe des Gebots liegt immer genau 10 Cent über dem aktuellen Höchstgebot. Das Abgeben eines Gebotes ist aber nicht kostenlos, sondern kostet 50 Cent. Eine detailierte Erklärung findet sich in der Kopino-Hilfe. Die Waren sollen dort - laut Betreiber - “zu Schnäppchenpreisen” erhältlich sein.

Stellt sich die Frage, ob das Geschäftsmodell aufgeht und ob man dort wirklich etwas sparen kann. Auf den ersten Blick scheint die Idee gut zu sein. Ich finde es aber etwas schade, dass man mindestens 10 Gebotsrechte auf einmal kaufen muss.

Interessierte sollten auf jeden Fall einen Bookmark setzen und alle paar Tage reinschauen, um zu beobachten, wie es sich entwickelt.

Developers, developers, developers!

Alt, aber gut. :-)

monit: Server und Daemons überwachen

Der Webserver stirbt. Ungeschickt, wenn das ausgerechnet nachts während der wohlverdienten Bettruhe des Admins geschieht oder - noch schlimmer - wenn man im Urlaub ist. Manch einer bastelt sich für solche Zwecke ein Checkskript, das automatisch alle paar Minuten nachguckt, ob denn noch alles okay ist. Doch es geht auch einfacher: monit zeigt in einem hübschen Webinterface dem Admin den Status der auf dem Server laufenden Dienste. Sollte es mal zum Ernstfall kommen und der Webserver verabschiedet sich, bemerkt dies monit und startet ihn neu. Selbstverständlich schickt es dem Admin eine kurze Mail, damit er bescheid weiß.

Zugegebenermaßen hatte ich auch erstmal ein volles Postfach, bis das Ding endlich das tat, was ich wollte. Jetzt schnurrt es aber brav wie ein Kätzchen und ich könnte fast nicht mehr drauf verzichten. Wahrscheinlich wird es mein Checkskript-Gefrickel auf vielen Rechnern ersetzen.

Tutorials finden sich massenhaft im WWW. Eine sehr gute Doku gibt es in der Manpage.

Der Nachteil von Copy&Paste

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