BOGY, Tag eins
Sonntag, 20:48 Uhr. Ich sitze rum und frage mich, wie ich den Abend verbringen soll. Nach kurzer Überlegung entscheide ich mich dafür, alles für mein BOGY morgen zurecht zu legen. Ich packe einige Dinge, meinen USB-Stick und meinen Palm. Einen kurzen Moment liebäugle ich mit meiner Palm-Tastatur, die ich dann aber liegen lasse, nachdem ich mir vorgestellt habe, wie ich die Tastatur durch unvorsichtige Behandlung versehentlich in mehrere Teile teile. Außerdem packe ich einige Unterlagen (z.B. Schulbescheinigung) und etwas zum Schreiben (in der Hoffnung, dass ich es nicht brauche) ein.
Viel später treiben mich einige Überlegungen, wie der Tag morgen aussehen könnte - optimal oder eher suboptimal - in den Schlaf.
Montag, etwa 7:00 Uhr: Wie eigentlich jeden Tag etwas schlaftrunken schleppe ich mich in die Dusche und frage mich, warum das Wasser aus der Dusche entweder zu kalt oder zu warm ist. Nach einigem Hin- und Herdrehen des Wasserhahns finde ich schließlich doch die richtige Temperatur und merke, wie ich langsam aufwache. Nach einem Frühstück finde ich mich schließlich um 8:45 Uhr - viel zu früh - vor dem Ort, an dem ich einen Großteil der nächsten 5 Tage verbringen werde. Etwas nach 9:00 Uhr trifft dann mein “Chef” ein und öffnet die Türen zu den Büroräumen. Ich fühle mich gleich wohl: Ein großes Debian-Poster hängt an der Wand. ![]()
Spontan werde ich mit der Aufgabe betraut, einen OPSI-Server aufzusetzen. OPSI ist - grob gesagt - ein Server, um Software und Betiebssysteme auf Clients zu verteilen. Praktisch, man kann von einem Platz aus alle Clients mit neuer Software betanken. Nach einigem Hin und Her ist der Server auch aufgesetzt. Morgen sind dann die Clients dran.
Alles in allem ein schöner Arbeitstag.



