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Gnome-Druckdialog vom Merken der Druckeinstellungen abhalten

Wenn man unter Ubuntu etwas ausdruckt, dann merkt sich der Druckdialog diese Einstellungen und beim nächsten Auftrag werden diese Einstellungen wieder ausgewählt. Das mag auf den ersten Blick ganz praktisch klingen, in Wirklichkeit ist es aber nur nervig. Wenn ich einen Auftrag mit Duplex drucke, dann merkt sich der Druckdialog das. Beim nächsten Druckauftrag möchte ich womöglich kein Duplex, sondern nur die Vorderseite bedrucken. Das hat mich schon tierisch genervt, weil ich schon mehrmals für solche Aufträge Tinte und Papier verschwendet habe.

Dieses Merken der Einstellungen kann man dem Druckdialog abgewöhnen, indem man ihm die nötigen Rechte an der Datei, in der die Einstellungen gespeichert werden, entzieht. Bevor man das tut, sollte man noch einen Auftrag mit den künftigen Standardeinstellungen rausschicken. Dann öffnet man ein Terminal und tut folgendes:

chmod -w ~/.cups/lpoptions

Damit werden Schreibzugriffe auf diese Datei zukünftig verhindert, was bei mir dazu führte, dass die Druckeinstellungen nicht mehr gespeichert wurden.

Update: Habe das Problem gerade auf Ubuntu Brainstorm gefunden. Das sollte doch zum Standardverhalten werden, oder? Votet mit!



Bookmarklet für Translation Orgy

Nachdem es mir Bookmarklets ziemlich angetan haben, musste doch direkt auch eins für Translation Orgy her. Peter hat es mit E-Mails versucht, wieso also nicht auch Webseiten qualitativ hochwertig von Sinn befreien? Oder, um es mal anders zu sagen:

Wie bei den Text-Version der Brandung, möchten Sie von der Mitte laufen? Bookmarklet übersetzt einzige Chance! (zur Übersetzung)

Viel Spaß damit!

HP OfficeJet 6500: Tintenstand überwachen

Leere Tintenpatronen bemerkt man meistens erst, wenn es sowieso schon viel zu spät ist: Der Ausdruck erhält einen Farbstich oder hässliche Streifen. Dann heißt es schnell eine Druckerpatrone besorgen, weil der Ausdruck schnellstmöglich gebraucht wird.

Am Besten wäre es doch, wenn einfach eine Mail eintrudeln würde, die signalisiert: “Hallo, bitte mal Tinenpatrone wechseln! Die ist bald alle!”. Dann kann man sich in Ruhe auf den Weg machen und eine Tintenpatrone besorgen.

Die meisten aktuellen Netzwerkdrucker – wie mein HP OfficeJet 6500 – zeigen in Ihrem Webinterface den aktuellen Patronenfüllstand an. Das ist natürlich ideal, denn mit ein paar Zeilen Bash und dem allzeit geliebten Cron lässt sich da was basteln:

#!/bin/bash
# get ink status from HP OfficeJet 6500
 
mailhead() {
 cat <<HEAD
Hallo! 
 
Die Tinte auf $PRINTER geht zuneige:
 
HEAD
}
 
mailfoot() {
 cat <<FOOT
 
Bitte tauschen!
FOOT
}
 
PRINTER=$1
 
if [ "$PRINTER" = "" ]; then
 echo "Usage: $0 [HOST]"
 exit 1
fi
 
ping -c1 $PRINTER > /dev/null
 
if [ $? -ne 0 ]; then
 echo "Printer not pingable; not checking ink status"
 exit 1
fi
 
INKFILE=$(tempfile) || exit
INKURL="http://$PRINTER/index.htm?cat=info&page=printerInfo"
wget -O"$INKFILE" -q "$INKURL"
 
if [ $? -ne 0 ]; then
 echo "wget failed; are you sure that this is a OfficeJet 6500?"
 exit 1
fi
 
INKCOLORS="yellow cyan magenta black"
INKPRINT=0;
for COL in $INKCOLORS; do
 COLREGEX="var ${COL}ink=[0-9]+"
 FILL=$(egrep "$COLREGEX" "$INKFILE"|egrep -o '[0-9]+')
 #export "${COL}FILL"=
 
 if [ $FILL -lt 40 ]; then
 
 if [ $INKPRINT -ne 1 ]; then
 mailhead
 INKPRINT=1;
 fi
 
 echo "      $COL is empty! ($FILL%)"
 fi
done;
 
if [ $INKPRINT -ne 0 ]; then
 mailfoot
fi
 
rm "$INKFILE"

Die entsprechende Cron-Zeile könnte so aussehen:

15 15 * * * /home/nico/bin/inkmon 10.10.10.14

Jeden Tag um 15:15 Uhr wird das Skript ausgeführt und prüft den Füllstand des OfficeJet 6500 auf 10.10.10.14. Hat eine der Patronen einen Füllstand von weniger als 40%, gibt es einen hübschen Text aus, die Cron an den entsprechenden User schickt.

Ich bin gespannt, wie und ob ihr den Füllstand von Druckerpatronen überwacht!

Update: Wordpress mag das Skript irgendwie nicht. Ich habe es auf Pastebin geladen.

CAPI not installed – No such device or address

capi not installed – No such device or address (6)

Wer diese Fehlermeldung bei der Installation einer ISDN-Karte zu Gesicht bekommt, sollte zunächst einmal banalste Dinge überprüfen. Zum Beispiel ob die Karte auch ganz im PCI-Slot sitzt. So geschehen hier.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten. Esst nicht zu viel (ich bin jetzt schon ziemlich satt) und startet gut ins neue Jahr 2010.

(Quelle des Weihnachtsbaums: Webdesigner Depot)

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